theatrale subversion
lebende-tote.de // theatralesubversion.deDas Theater- und Performancekollektiv theatrale subversion wurde 2003 in Hildesheim gegründet. Seit 2016 bilden Romy Weyrauch und Michael Neil McCrae die Künstlerische Leitung. Vom Bühnenstück bis zum Videowalk sind wir stets auf der Suche nach neuen Formensprachen und arbeiten an der Schnittstelle von Theater, Performance, Musik, Tanz, Film und neuen Medien.
Vorstellung
Wir sind das Theater- und Performancekollektiv theatrale subversion aus Dresden.
In enger Zusammenarbeit mit Kolleginnen aus unserem Künstlerinnen-Netzwerk erarbeiteten wir in den letzten Jahren u.a. das Bühnenstück "Die Kunst zu sterben" (2016 - in Koproduktion mit dem Societaetstheater Dresden), den Videowalk "Meine fremde Stadt" (2017 - in Koproduktion mit dem tjg. theater junge generation Dresden und dem Kinder- und Jugendtheaterfestival WILDWECHSEL), die Tanzperformance "Der flüchtige Körper" (2019 - in Koproduktion mit HELLERAU Europäisches Zentrum der Künste Dresden und LOT Braunschweig), das Kunst- und Dokumentationsprojekt "Archiv der lebenden Toten" (2020 - einsehbar unter: lebende-tote.de) und zuletzt das 360°-Musiktheaterstück "Lebende Minus Tote" (2021 - in Koproduktion mit HELLERAU Europäisches Zentrum der Künste Dresden).
Wir finden und entwickeln unsere Stoffe selbst. Wir sind Autorinnen, Produzentinnen, Performerinnen, Dramaturginnen und Regisseur*innen.
Unsere Arbeiten sind dokumentarisch und fiktional, theatral und performativ, analog und multimedial. Unser Interesse gilt dem Dazwischen. Wir entwickeln Formate für Bühnen und den öffentlichen Raum. Wir arbeiten interdisziplinär. Wir richten uns nicht an ein Publikum.
Grundlage unserer Produktionen ist Recherche. Recherche braucht Zeit. Wir suchen nach dem Dahinter, Darunter, Darüber. Das heißt, wir interessieren uns für Themen, Stimmen und Perspektiven, die in der öffentlichen Wahrnehmung nur am Rande oder gar nicht stattfinden. Wir suchen nach Allgemeingültigkeit im Singulären und nach den Voraussetzungen von Gegenwart. In diesem Sinne verstehen wir unsere Arbeit als politisch.
Wir arbeiten in Netzwerken. Wir entwickeln unsere Produktionen gemeinsam mit Spezialist*innen. Wir verstehen künstlerische Kooperation als kollektiven Prozess und nicht als Dienstleistungsgewerbe. Dieser Prozess ist nicht frei von Hierarchien. Mit diesem Umstand gehen wir bewusst um.
Wir arbeiten unabhängig von Institutionen, gleichzeitig hängt unsere Existenz von öffentlicher Förderung und der Zusammenarbeit mit koproduzierenden Institutionen ab. Dieser Widerspruch ist im besten Fall produktiv.
Das Erkennen einer Handschrift überlassen wir den anderen. Uns eint die Freude am Experiment.



















