Diana Wesser

dianawesser.de

Diana Wessers Audio- & Videowalks, künstlerische Expeditionen, performative Mappings, ortsbezogene Choreographien, kommunikative Situationen und Räume für Begegnungen entstehen auf der Basis intensiver Recherche, teilnehmender Beobachtung und Interviews mit Zeitzeug:innen, Stadtteilakteur:innen oder Nachbarschaften.

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Vorstellung

Diana Wesser arbeitet an den Schnittstellen zwischen künstlerischer Forschung und Recherchetheater, sozialer Praxis und performativem Urbanismus, relationaler Ästhetik und Medienkunst. In ihren Arbeiten erschließt sie Stadträume, hört Anwohner:innen zu, bricht Stereotype auf und vernetzt Menschen. Ihr besonderes Interesse gilt der partizipativen Öffnung, der Einbindung von communities und des Publikums in den Kunstprozess sowie handlungsbezogene Erinnerungs- und Wahrnehmungskonzepten. Auf der Basis von intensiver Recherche, teilnehmender Beobachtung und Interviews mit Zeitzeug:innen, Stadtteilakteur:innen oder Nachbarschaften entstehen Audio- & Videowalks, künstlerische Stadtteilexpeditionen, performative Mappings, ortsbezogene Choreographien, performative Installationen, kommunikative Situationen und Räume für Begegnungen. Sie ist Teil der Kollektive WESSER | MECKERT, collective bleeding und urban (col)laboratory und erkundet mit den Leipziger Stadtteilexpeditionen die Stadt aus der Perspektive ihrer Bewohner*innen.

Ihre Projekte entstehen im Museum, auf und hinter Bühnen, auf der Straße, in Hinterhöfen und Gotteshäusern, in Dörfern und Plattenbausiedlungen, in Parks und Brachen. Gearbeitet hat sie bisher unter anderem mit ehemaligen Arbeiterinnen einer Fabrik, religiösen und spirituelle Gemeinschaften, multikulturellen Nachbarschaften, den Mitarbeiter:innen zweier deutschen Stadttheater und eines englischen Colleges, den Bewohner:innen einer Neubausiedlung, Sportvereinen, Bürgerrechtler:innen, Passant:innen, Ausstellungsbesucher:innen, Geflüchteten, Alteingesessenen, Aktivist:innen und Menschen aller Altersgruppen. Mit ihrem interdisziplinären Performancekollektiv collective bleeding untersucht sie die transformative Kraft performativer Rituale.

Kooperationspartner waren zuletzt LOFFT – DAS THEATER (Leipzig), Bürger:Bühne am Staatsschausspiel Dresden, neues theater (Halle), Theater Aarhus, Junge Impulse Festival (Herne), People‘s History Museum (Manchester), Theater Basel, Stadttheater Bremerhaven, CerModern Contemporary Arts Museum (Ankara), MNAC National Museum of contemporary art (Bukarest), Expo 2010 – Deutscher Pavillon (Shanghai) und Metropolis Biennale (Kopenhagen).

In den letzten Jahren hat sie zahlreiche Projekte im Kontext der Transformation in Ostdeutschland realisiert. In Leipzig hat sie für den Audiowalk „Die Personen sind erfunden“ (2020) mit Zeitzeug*innen gesprochen, die von ihren Erlebnissen, ihren Ein- und Umbrüchen im Jahr 1990 berichten, bei „Fabrik der Frauen“ (2019, LOFFT) erzählen ehemaligen Arbeiterinnen der Leipziger Baumwollfabrik, für den Audiowalk „Keimzellen ‘89“ (Pöge-Haus, 2015) begab sie sich auf die Spur der Oppositionsbewegung im Leipziger Osten. Aktuell arbeitet sie mit Juliane Meckert unter dem Label WESSER | MECKERT gemeinsam mit Hans Narva an dem Diskurs- und Musiktheaterprojekt "Wir kriegen euch alle!" (Premiere geplant Nov. 2022, LOFFT). Mit ehemaligen DDR-Punk-Musikern erforschen sie die letzten Tage der DDR und die chaotischen und gewaltvollen Jahre, die der Wiedervereinigung folgten: die sogenannten Baseballschlägerjahre.

-> www.dianawesser.de -> www.leipziger-stadtteilexpeditionen.de -> www.wirkriegen-euchalle.jimdosite.com