Performance Recording
„Das Performance Recording macht aus den vielen Fragmenten, die ein Konferenztag unterwegs abwirft, ein neues Ganzes. Gedankenschnipsel, offene Fragen, Assoziationen und Stimmungen finden in den Gesten, Raumnahmen und Worten der drei Performerinnen eine ganz eigene Form: sinnlich, intuitiv, humorvoll. Diesen Eindruck nehme ich gern mit nach Hause.“ (Wilma Renfordt, DAFDK)
Vorstellung
Das von Nora Frohmann, Elena Strempek und Angelika Waniek entwickelte Format des Performance Recordings spielt auf die Methode des Graphic Recordings an, das visuelle Mitschreiben eines Prozesses, jedoch mit den Mitteln der Performancekunst. Die Performerinnen erzählen mit Spielfreude die soziale Geschichte der jeweiligen Veranstaltung, die sie begleiten. Sie verbinden die Inhalte mit den anwesenden Personen und dem Veranstaltungsort. In einer Performance am Ende des Tages übersetzen und verkörpern die Performerinnen einerseits Ideen, Statements sowie die Struktur der gemeinsam erlebten Veranstaltung, andererseits bringen sie Zwischentöne, subjektive Momente, Leerstellen und Atmosphären in den Raum. Sie bieten dadurch den Teilnehmenden eine visuelle und performative Reflexionsebene und eine ästhetische Erfahrung an. So entstehen ein abschließendes Gemeinschaftsgefühl und ein künstlerischer Mehrwert, der in Erinnerung bleibt. Das Performance Recording kann der Veranstaltung angepasst werden und wird in enger Zusammenarbeit mit den Veranstalter*innen geplant.
Performance Recordings wurden an Spielorten wie LOFFT – DAS THEATER in Leipzig, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden und Theater RAMPE in Stuttgart, gezeigt.






